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Midlife-Crisis bei Frauen und Männern - Bedeutung und Behandlung

Midlife-Crisis bei Frauen und Männern – Bedeutung und Behandlung in der Lebensberatung

Inhaltsverzeichnis

Persönliche Krisen sind in Deutschland nach wie vor oft ein Tabuthema. Umstellungen und Herausforderungen in der Lebensmitte sind jedoch etwas ganz Normales. Niemand muss sich dafür schämen oder deshalb verstecken. Richtig angegangen, kann eine Krisenphase auch helfen, mit neuen Kräften und Ideen in die nächsten Lebensphasen zu gehen. Midlife-Crisis bei Frauen und Männern – Bedeutung und Behandlung in der Lebensberatung.

Die sogenannte Midlife-Crisis ist eine Phase des Lebens, die oft von Unsicherheiten, Selbstzweifeln und dem Bedürfnis nach Veränderungen geprägt ist. In den Medien wird sie häufig mit Männern in ihren Vierzigern oder Fünfzigern assoziiert. Doch das Phänomen ist keinesfalls darauf beschränkt.

Auch viele Frauen stehen in der Lebensmitte vor ähnlichen emotionalen Herausforderungen. Als Lebensberaterin stelle ich Ihnen im Folgenden die Midlife-Crisis genauer vor. Zudem zeige ich einige Wege auf, wie man diese manchmal sehr turbulente Lebensphase am besten bewältigen kann.

Midlife-Crisis bei Frauen und Männern – Bedeutung im Überblick

Die Midlife-Crisis tritt typischerweise zwischen den späten 30ern und den frühen 60ern auf. Sie ist nicht auf bestimmte Menschengruppen beschränkt und kann mehrere Jahre andauern. In dieser Phase beginnen Menschen häufig, ihre bisherigen Lebensentscheidungen kritisch zu hinterfragen.

Hiermit kann auch ein Gefühl der Niedergeschlagenheit und Verzweiflung einhergehen. Nicht wenige reflektieren über vergangene Misserfolge und ungenutzte Möglichkeiten – und sorgen sich gleichzeitig, ob sie in der verbleibenden Zeit, ihre Träume und Ziele überhaupt noch verwirklichen können.

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Midlife-Crisis bei Frauen und Männern: Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Obwohl die Grundthemen ähnlich sind, erleben Frauen und Männer die Midlife-Crisis oftmals auf andere Weise. Männer neigen zum Beispiel dazu, ihre Identität stärker über ihren Karriereerfolg und ihre Rolle als Ernährer zu definieren. Kommt es hier zu Umbrüchen – z.B. durch eine Kündigung oder Scheidung – kann das zu einer persönlichen Krise führen.

Frauen hingegen fühlen sich oft mit emotionalen und physischen Veränderungen konfrontiert, die mit dem Altern und der Rollenverschiebungen innerhalb der Familie zusammenhängen. Wenn beispielsweise ein Kinderwunsch endgültig unerfüllt bleibt oder auch die Kinder das Haus verlassen, sind Gefühle der Niedergeschlagenheit oder Krise nichts Ungewöhnliches.

Zwar verändern sich inzwischen einige Rollenmuster. Dennoch sind Menschen, die heutzutage durch eine Midlife-Crisis gehen, selbst noch mit tradierten Familienbildern und Geschlechterrolle groß geworden. Daher sollte deren Einfluss auf die persönliche Zufriedenheit nicht unterschätzt werden.

Häufige Symptome einer Midlife-Crisis im Überblick

Wie schon erwähnt, können die Symptome einer Midlife-Crisis bei jedem Menschen individuell ausgeprägt sein. Es finden sich indes auch zahlreiche Gemeinsamkeiten, die in Stichworten wie folgt beschrieben werden können. Die Liste zeigt zugleich, dass es sich keinesfalls nur um negative Impulse handeln muss.

  • Unsicherheit und Selbstzweifel
  • Gefühl der Unzufriedenheit
  • Wunsch nach Veränderung
  • Reflexion über vergangene Lebensentscheidungen
  • Verlust von Lebensfreude und Motivation
  • Angst vor dem Älterwerden
  • Verändertes Verhalten, z.B. riskante Entscheidungen
  • Suche nach neuen Zielen und Herausforderungen
  • Rückzug aus sozialen Kontakten
  • Emotionale und körperliche Erschöpfung
  • Veränderungen im Berufs- und Privatleben
  • Interesse an neuen Hobbys oder Aktivitäten

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Midlife-Crisis bei Frauen und Männern: Bewältigung und Behandlung?

An dieser Stelle ist es wichtig zu betonen, dass die Midlife-Crisis kein einzelnes bzw. festes Krankheitsbild ist. Die Fachwelt weiß mittlerweile, dass es in jedem Lebensalter zu sogenannten psychosozialen Krisen kommen kann.

Außerdem kann es in der Lebensmitte auch zu Umbrüchen kommen, die Individuen als bereichernd und keineswegs als Krise empfinden. Dennoch spüren nicht wenige Menschen eine Midlife-Crisis und wünschen sich in dieser Phase besondere und zusätzliche Unterstützung.

Bewältigung der Midlife-Crisis bei Frauen und Männern

Folgende allgemeine Empfehlungen lassen sich auf Grundlage meiner langjährigen Arbeit in der Lebensberatung formulieren.

  • Selbstreflexion fördern: Nutzen Sie die Zeit, um Ihre wahren Wünsche und Ziele zu erforschen. Hierbei kann es bereits helfen, ein Tagebuch zu schreiben. Auch meditative Praktiken oder kreative Ausdrucksformen, wie Werken oder Malen, können hilfreich sein.
  • Netzwerk ausbauen: Nicht selten wird das Gefühl einer Midlife-Crisis dadurch verstärkt, dass man denkt, man wäre mit den eigenen Sorgen alleine. Hier kann es bestärkend wirken, sich mit Gleichgesinnten zu verbinden, die ähnliche Herausforderungen erleben. Gruppentreffen oder Online-Foren können dabei unterstützende Umgebungen bieten.
  • Neue Ziele setzen: Die Lebensmitte kann und soll eine Zeit des Neuanfangs sein. Was vor 10 oder 20 Jahren stimmig erschien, wirkt jetzt überholt? Dann ist es vielleicht ist es an der Zeit, sich neue berufliche, persönliche oder auch spirituelle Ziele zu setzen.
  • Professionelle Hilfe: Eine erfahrene Lebensberater:in oder Therapeut:in kann wertvolle Unterstützung bieten. In meiner Beratung erarbeite ich gemeinsam mit meinen Klientinnen und Klienten Strategien, um mit emotionalen Schwankungen oder wiederkehrenden Sorgen besser umzugehen.

Zwar lassen sich einige generelle Empfehlungen aussprechen, die sich bewährt haben. Letztlich ist aber immer der Blick auf die individuelle Situation notwendig. Nicht zu vergessen ist auch, dass die Psyche nur ein Teil einer möglichen Midlife-Crisis ist.

Nicht selten hilft auch ein neuer Fokus auf die körperliche Gesundheit, z.B. durch ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und genügend Schlaf, maßgeblich dabei, physisch und mental fit zu bleiben oder wieder fitter zu werden.

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Midlife-Crisis: Bedeutung und Behandlung im Fazit

Nicht jeder Mensch fühlt sich in der Lebensmitte mit Erscheinungen konfrontiert, die dem Phänomen der Midlife-Crisis zugeordnet werden können. Genauso wenig gibt es das eine Patentrezept, um Krisenphasen in dieser oder anderen Lebensjahren zu überwinden.

Klar sollte sein, dass die Midlife-Crisis nicht nur eine Zeit der Herausforderung ist. Diese Jahre sind auch eine wichtige Gelegenheit, Bilanz zu ziehen und gegebenenfalls neue Wege einzuschlagen. Mit der richtigen Haltung und möglicher Unterstützung wird die Krise zur Chance – und aus einer kritischen Lebensphase der Übergang in eine erfüllende und bereichernde Zeiten.

Als Lebensberaterin ermutige ich Sie, die Lebensmitte als eine Einladung zur Selbstentdeckung zu sehen. Scheuen sich nicht davor, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und sich Unterstützung zu suchen, wenn Sie sich überfordert fühlen. Sie sind nicht allein, und es ist nie zu spät, Veränderungen zum Positiven zu bewirken. Sie verdienen ein glückliches Leben.

Zum Kontakt mit der Lebensberaterin Gabriele Polfuß >>>

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